Das Museumsdorf Volksdorf

  Die einzelnen Häuser ...

 

Auf dem Gelände des Museumsdorfes Volksdorf stehen insgesamt sieben große Gebäude und zahlreiche Nebengebäude.

 

spiekerhusDas Spiekerhus

Das Spiekerhus steht noch am ursprünglichen Ort. Es wurde wahrscheinlich 1624 errichtet (also zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges) und ist damit das älteste bekannte Haus in der Hamburgischen Geest.

Im Laufe der Zeit wurde es mehrfach umgenutzt und umgebaut, 1965 erfolgte die Herrichtung im derzeitigen Zustand: äußerlich wurde die ursprüngliche Form wieder hergestellt, lediglich die Stallfenster wurden vergrößert, um die Nutzung als Veranstaltungssaal zu ermöglichen.

Der Rückbau des Spiekerhus im Jahre 2010 stellte nach vielen Jahren die urspüngliche Innenarchitektur wieder her.

im ehemaligen Wohntrakt ist heute die Geschäftsstelle des Betreibervereins des Museumdorfes DE SPIEKER untergebracht. Außerdem beherbergt das Spiekerhus dort die Bibliothek und das heimatkundliche Archiv.

 

wagnerhofDer Wagnerhof

Beim Wagnerhof handelt es sich um den Nachbau eines Gebäudes, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde und bis 1953 in Volksdorf an der Straße Im Alten Dorfe 64 stand.

In den Jahren 1983 bis 89 wurde dieses Bauernhaus rekonstruiert und steht seitdem im Museumsdorf. Bis 2009 trug es die Bezeichnung "Durchfahrthaus", die seiner Bauart entsprach. Diese Hausart hat sowohl an der Vorder-, als auch an der Rückseite eine große Tür, so dass die voll beladenen Erntewagen vorn hinein und hinten wieder hinaus fahren konnten.

Im Jahre 2009 wurde das Gebäude umfangreich umgebaut. Es entstand einer der schönsten Veranstaltungssäle in den Walddörfern für Feiern mit bis zu 140 Personen.

 

 

 

harderhofDer Harderhof

Der Harderhof ist ein niederdeutsches Fachhallenhaus, das im 17. Jahrhundert am heutigen Standort erbaut wurde. Mensch und Vieh lebten unter einem Dach und auch die Ernte wurde dort gelagert. Der Harderhof ist in seiner ursprünglichen Form erhalten. In ihm sind fast alle Tiere des Museumsdorfes untergebracht. Außer den Stallungen sind die Dönsen des Bauern und der Altenteiler (Großeltern), Herdstellen, Milchkammer sowie die Alkoven der Mägde und Knechte zu sehen.

 

 

 

schmiedeDie Schmiede

Die Schmiede war wegen der Brandgefahr meist das einzige mit Ziegeln gedeckte Gebäude im Dorf. In der Dorfschmiede war der Hufbeschlag eine Hauptarbeit. Aus diesem Grund war an den meisten Schmiedegebäuden ein Beschlagsschuppen oder wie bei unserer eine Giebellaube vorhanden. Auf den Schmied konnte keiner der Dorfbewohner verzichten. Dementsprechend hoch war seine Stellung in der Gemeinschaft. In den Schmieden wurden nicht nur Pferde beschlagen, sondern auch sämtliche Beschläge für Wagen und Häuser, Teile für die Ackergerätschaften und sogar das Küchenzubehör geschmiedet. In der Schmiede des Museumsdorfes werden auch heute noch Pferde beschlagen und alle dort benötigten Eisenteile von Hand geschmiedet. Im hinteren Teil der Schmiede, dem früheren Wohntrakt, gibt es seit 2012 "Emmis-Krämerladen", wo es nicht nur Spielzeug und andere Waren wie aus alten Zeiten gibt. Man kann sich zu den Öffnungszeiten (Dienstag, Donnerstag und Sonnabend von 14 – 17 Uhr) dort auch mit einem Stück selbstgebackenem Kuchen und einer Tasse Kaffee verwöhnen lassen.

 

 

gruetzmuehleDie Grützmühle

Diese Mühle wurde weder durch Wind noch durch Wasser angetrieben, sondern sie war eine so genannte Rossmühle. Die Kraft zweier Pferde wurde mit Hilfe eines Balkenkreuzes, dem Göpel, auf eine senkrecht gelagerte Welle übertragen, die die im oberen Stockwerk gelegenen Mahlwerke, einen Schrot- und einen Mehlgang, antrieb. Im Museumsdorf wurde das Gebäude um das historische Mahlwerk herum neu errichtet. Der Name Grützmühle stammt aus der Zeit ihrer Gründung. Der Müller hatte ursprünglich nur das Recht erhalten, Grütze zu mahlen.

 

 

durchfahrtscheuneDie Durchfahrtscheune

Die Durchfahrtscheune stammt aus dem Jahre 1652. Sie stand ursprünglich im lauenburgischen Dorf Schnakenbek an der Elbe. Das Gebäude wurde 1972 in das Museumsdorf umgesetzt. In der Scheune befinden sich die historischen Kutschen des Museumsdorfes und eine Stellmacherei. Neben dem Schmied war er der wichtigste Handwerker für die Bauern. Er stellte alle landwirtschaftlichen Gegenstände und Geräte aus Holz her. Hauptarbeiten waren die Herstellung und Reparatur von Ackerwagen und Holzrädern.

 

 

 

 

dorfkrugDer Dorfkrug

Dieses Gebäude stammt wohl aus dem 18. Jahrhundert. Es diente früher als Instenhaus. Dort wohnten Tagelöhner ("Insten"), die im Harderhof arbeteten. Es wurde mehrfach umgebaut und brannte zweimal aus (im 18. und im 20. Jahrundert). Heute beherbergt es eine Gaststätte.

 

 

 

 

backhausDas Backhaus

Das Backhaus im hinteren Teil des Museumsdorfes beim alten Steinbackofen, ist erst im Jahre 2009 errichtet worden. Hier gibt es zum Beispiel bei den Festtagen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.

 

 

 

 

tiereUnd noch viel mehr...

Aber das Museumsdorf Volksdorf hat noch viel mehr zu bieten: Außer diesen sehr interessanten Häusern gibt es noch den Ziehbrunnen, den großen Steinbackofen, die Bienenkörbe, den Bauerngarten, die Pferde, Schweine, Schafe, Gänse, Hühner, Kaninchen und, und, und...

Der Besuch des Dorfes vermittelt einen Eindruck davon, wie auf dem Lande früher gelebt wurde.

Das Museumsdorf Volksdorf muss als Privatmuseum weitestgehend ohne staatliche Zuschüsse auskommen. Es wird lediglich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert.

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